AI LIVE London 2026: Industrielle Automatisierung und intelligente Steuerung skalieren
AutoControl GlobalAutoControl Global September 03, 2026KI und industrielle Automatisierung: Systeme verbinden, um betriebliche Engpässe zu beseitigen
Künstliche Intelligenz verändert die Landschaft der modernen Fabrikautomatisierung und von Unternehmensabläufen rasant. Während Hersteller weiterhin in fortschrittliche Steuerungssysteme investieren, bleiben voneinander getrennte Prozesse ein entscheidendes Effizienzhemmnis. Branchenführer kommen bei AI LIVE: The London Summit 2026 zusammen, um diese Herausforderungen direkt anzugehen. Die Veranstaltung konzentriert sich darauf, künstliche Intelligenz von einer theoretischen Strategie in eine umsetzbare operative Ausführung entlang internationaler Lieferketten zu überführen.
Fragmentierte Arbeitsabläufe in der Fabrikautomatisierung aufbrechen
Operative Ineffizienz entsteht nur selten innerhalb isolierter Softwareplattformen. Stattdessen führen manuelle Übergaben zwischen verschiedenen Unternehmensanwendungen zu erheblichen Leistungsengpässen. Aktuelle Studien zeigen, dass Beschäftigte mehr als ein Viertel ihrer dokumentierten Arbeitszeit mit sich wiederholenden manuellen Übertragungen verschwenden. In Bereichen wie Finanzen und Logistik erreicht diese Verschwendung noch höhere Werte. Moderne Organisationen verlassen sich häufig auf mehrere Tools pro Arbeitsablauf, während nahezu alle Zwischenschritte unautomatisiert bleiben. Die Einführung intelligenter Orchestrierungsplattformen ermöglicht es Unternehmen, diese Lücken wirksam zu schließen, ohne die bestehende Infrastruktur zu ersetzen.
Steuerungssysteme mit KI-Intelligenzschichten transformieren
Die Integration künstlicher Intelligenz als flexible Intelligenzschicht verändert herkömmliche Architekturen der industriellen Automatisierung. Moderne Automatisierungsstrategien müssen sich dynamisch an die Variabilität der realen Welt anpassen, anstatt sich ausschließlich auf starre, regelbasierte Programmierung zu stützen. Durch die Verknüpfung automatisierter Entscheidungsfindung über verschiedene Funktionsbereiche hinweg können Organisationen Sonderfälle automatisch bewältigen. Dadurch können sich menschliche Bediener von der routinemäßigen Dateneingabe auf das Management von Ausnahmen mit höherem Mehrwert konzentrieren. Dieser Paradigmenwechsel steigert die Gesamtanlageneffektivität in komplexen Fertigungsumgebungen erheblich.
Höhepunkte des Panels: Intelligente Robotik und vorausschauende Wartung einsetzen
Der bevorstehende Londoner Gipfel umfasst ein zentrales Kamingespräch-Panel, das sich der praktischen industriellen Umsetzung widmet. Experten von Arvato UK und Schneider Electric werden strategische Perspektiven zur Modernisierung veralteter Infrastruktur teilen. Die Diskussion beleuchtet praktische Anwendungen wie Qualitätsprüfung mittels maschinellem Sehen, vorausschauende Wartung und autonome mobile Robotik. Darüber hinaus konzentriert sich das Panel auf die Integration algorithmischer Modelle in bestehende SPS- und DCS-Frameworks. Diese Erkenntnisse helfen Führungskräften in Unternehmen, ungeplante Ausfallzeiten zu minimieren und gleichzeitig den Durchsatz zu maximieren.
Durch Governance echten geschäftlichen Mehrwert schaffen
Die Skalierung künstlicher Intelligenz in den Betriebsabläufen eines Unternehmens erfordert robuste Governance-Rahmenwerke und eine klare strategische Ausrichtung. Führungskräfte müssen sicherstellen, dass Innovation unmittelbar die wirtschaftliche Widerstandsfähigkeit und operative Ziele unterstützt. Eine erfolgreiche Umsetzung hängt von einer starken funktionsübergreifenden Zusammenarbeit zwischen Engineering-Teams und der Unternehmens-IT ab. Durch die Standardisierung von Compliance-Protokollen und Datenarchitekturen können Industrieunternehmen skalierbare Lösungen einsetzen, die einen messbaren Return on Investment erzielen.
Branchenkommentar: Der Weg zur Autonomie
Die Weiterentwicklung der Fabrikautomatisierung beruht auf der Verbindung von Hardwaresteuerung mit Cloud- und Edge-Intelligenz. Speicherprogrammierbare Steuerungen (SPS) und Distributed-Control-Systeme (DCS) sind hervorragend für deterministische Echtzeitsteuerung geeignet. Ihnen fehlt jedoch die kontextbezogene Anpassungsfähigkeit, die fortschrittliche Machine-Learning-Modelle bieten. Der effektivste Ansatz besteht darin, eine hybride Architektur aufzubauen, in der Edge-Controller kritische Aufgaben ausführen, während zentralisierte Modelle globale Parameter optimieren. Branchenführer, die dieses hybride Modell beherrschen, werden eine beispiellose operative Agilität erreichen.
Praktische Anwendung: Intelligente Logistikoptimierung
Ein multinationaler Logistikdienstleister integrierte automatisierte optische Erkennung und vorausschauende Sortieralgorithmen in seine Verteilzentren. Die bestehende Anlage nutzte traditionelle, SPS-gesteuerte Förderbänder, die mit unregelmäßigen Paketabmessungen Schwierigkeiten hatten. Durch den Einsatz einer intelligenten Bildverarbeitungsschicht über der vorhandenen Steuerungshardware konnte das Werk manuelle Sortiereingriffe um 35 % reduzieren. Dadurch steigerte die Anlage den stündlichen Durchsatz und verlängerte zugleich die betriebliche Lebensdauer ihrer vorhandenen Ausrüstung.
