ABB DSPAD/02/647 Transformator-Differentialrelais
ABB DSPAD/02/647 Transformator-Differentialrelais
ABB DSPAD/02/647 Transformator-Differentialrelais
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ABB DSPAD/02/647 Transformator-Differentialrelais

  • Manufacturer: ABB

  • Part Number: DSPAD/02/647

  • Condition:New with Original Package

  • Product Type: Schutzrelais

  • Country of Origin: Sweden

  • Payment:T/T, Western Union

  • Shipping port: Xiamen

  • Warranty: 12 months

ABB DSPAD/02/647-Schutzrelais-Modul

Das für den dreiphasigen Differential-, Überstrom- und Erdschlussschutz in Stromtransformator- und Generatortransformatornetzen konfigurierte ABB DSPAD/02/647 (DSPAD/02/647 stabilisiertes Differentialrelais) ermöglicht eine direkte physische und elektrische Ausführung. Es erkennt Wicklungskurzschlüsse, Windungsschlüsse, Zwischenwicklungskurzschlüsse und Polkurzschlüsse in Systemen mit einer Betriebsspannung von bis zu 35 kV und nominalen Stromeingängen von 5 A. Eine integrierte Rückhalte- und Stabilisierungsschaltung unterdrückt Fehlauslösungen bei Durchlastspitzen und transienten externen Fehlern. Moderne Kommunikationstreiber ermöglichen die direkte Anbindung an IEC-61850-Netzwerk-Backbones und serielle Modbus-RTU-Verbindungen für den Echtzeitaustausch von Schutztelemetriedaten.

Hardwarespezifikationen

Parameter Spezifikation
Modell DSPAD/02/647
Marke ABB
Herkunft Schweden
Gewicht Standard-Gewichtsklasse für Relais
Abmessungen Standardabmessungen für bündig montierte Relais
Betriebstemperatur Standard-Industriebereich (-25 bis +55 deg C)
Leistungsaufnahme Standard-Hilfsenergieverbrauch
Schutzfunktionen Dreiphasiger Differential-, Überstrom- und Erdschlussschutz
Fehlererkennungstypen Wicklungskurzschlüsse, Windungsschlüsse, Erdschlüsse, Zwischenwicklungskurzschlüsse, Polkurzschlüsse
Betriebsspannung Bis zu 35 kV
Nennwert des Stromeingangs Bis zu 5 A
Stabilisierungsmethode Prozentuale Differentialrückhaltung gegen Durchfehlerbedingungen
Protokolle IEC 61850, Modbus RTU
Anwendung Leistungstransformatoren, Generatortransformatoren

Deterministische Stationsbusnetzwerke und Firmware-Kompatibilität

Das Modul integriert Hochgeschwindigkeits-Busalgorithmen, um Echtzeit-Auslösesignale über eine IEC-61850-Stationsbusarchitektur mit minimaler Nachrichtenlatenz zu übertragen. Durch die direkte Synchronisierung der internen Abtasttaktraten mit der Referenz des Stationsnetzwerks bewertet die Verarbeitungseinheit Verschiebungen der Stromvektoren über die Differentialkanäle ohne Phasenjitter. Halbleiter-Ausgangsrelais gewährleisten ein schnelles Schließen der Auslösekontakte bei der Erkennung interner Fehler, während der interne nichtflüchtige Flash-Speicher die Firmware-Kompatibilität, Ereignisprotokolle und Schutzparameterdateien über Netzzyklen hinweg aufrechterhält.

Häufig gestellte Fragen

F: Wie verhindert der interne prozentuale Rückhaltemechanismus Fehlauslösungen bei externen Fehlerbedingungen?

A: Die Rückhalteschaltung misst die skalare Summe der Sekundärströme, die durch die geschützte Zone fließen, und erhöht dynamisch die Auslöseschwelle. Dadurch wird die Stabilität bei hohen Durchfehlerströmen und Magnetisierungs-Einschaltströmen von Transformatoren gewährleistet.

F: Welche Erdungsverfahren sind für die Eingangskreise des sekundären Stromwandlers (CT) erforderlich?

A: Führen Sie alle 5-A-CT-Sekundärleitungen direkt über kurze, separate Leitungswege zu den Modulanschlüssen und stellen Sie am Klemmenblock eine einzige feste Verbindung zur Sicherheitserde der Station her, um Erdschleifenströme zu verhindern, die die Signalmessungen verfälschen könnten.

F: Welche Netzwerkschnittstellen übertragen die digitale Telemetrie und die Auslösebefehle?

A: Das Relais überträgt Messwerte und GOOSE-Ereignismeldungen über seinen dedizierten IEC-61850-Ethernet-Anschluss und unterstützt gleichzeitig die serielle Modbus-RTU-Kommunikation für lokale Systeme zur Überwachung, Steuerung und Datenerfassung (SCADA).

Richtlinien für die Installation vor Ort

Montieren Sie das Schutzrelaisgehäuse mithilfe der Frontmontageklemmen senkrecht in einem Schalttafelausschnitt und stellen Sie dabei einen zuverlässigen metallischen Kontakt mit der geerdeten Schaltschrankstruktur sicher. Entfernen Sie vor dem Anziehen der Befestigungselemente alle Hindernisse im umliegenden Freiraum, damit die Umgebungsluft ungehindert über Kühlkörper und interne Komponenten zirkulieren kann.

Schließen Sie die Stromwandlereingänge strikt gemäß den Markierungen für die Phasenpolarität an und verwenden Sie hochbelastbare Klemmenblöcke, die für sekundäre CT-Verdrahtung ausgelegt sind. Führen Sie ein einzelnes Funktionserdungsband vom Erdungspunkt des Gehäuses direkt zur Haupterdungsschiene des Schaltschranks. Stellen Sie sicher, dass die IEC-61850-Kommunikationsleitungen geschirmte Twisted-Pair- oder Lichtwellenleiterkabel verwenden und mit ausreichendem Abstand zu Hochspannungs-Schaltbussen verlegt werden, um elektromagnetische Störungen zu verhindern.

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