ADV161-P51 Yokogawa CENTUM VP/CS Serien-Datenblatt & Technisches Handbuch
ADV161-P51 Yokogawa CENTUM VP/CS Serien-Datenblatt & Technisches Handbuch
ADV161-P51 Yokogawa CENTUM VP/CS Serien-Datenblatt & Technisches Handbuch
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ADV161-P51 Yokogawa CENTUM VP/CS Serien-Datenblatt & Technisches Handbuch

  • Manufacturer: YOKOGAWA

  • Part Number: ADV161-P51

  • Condition:New with Original Package

  • Product Type: Yokogawa CENTUM VP/CS

  • Country of Origin: Signapore

  • Payment:T/T, Western Union

  • Shipping port: Xiamen

  • Warranty: 12 months

Yokogawa ADV161-P51 Digitaleingangsmodul

Das Yokogawa ADV161-P51 dient als primäres ADV161 Digitaleingangsmodul zur diskreten Ein/Aus-Signalerfassung auf Yokogawa CENTUM VP / CS DCS-Plattformen. Die Steckkomponente wird direkt mit der Rückwand des Host-Systemknotens verbunden und steuert 64 isolierte Digitaleingangskanäle zur Dekodierung physikalischer Kontaktzustände von feldmontierten Sendern, Grenztastern und binären Verriegelungen. Innerhalb des nativen FIO-Hardware-Serienrahmens aktualisiert das Gerät asynchron sein internes Statusregister und liefert deterministische Eingangszustandsüberwachung unter engen Schleifenzeitplänen.

Suffix-Aufschlüsselung & Modellmatrix

Die auf der Hardware angegebenen Suffix-Konfigurationen definieren spezifische elektrische Montageoptionen und Umweltschutzschichten für das Basismodul.

  • Basismodell (ADV161): Bezeichnet ein hochdichtes 64-Kanal isoliertes Digitaleingangsmodul passend zu 24 V DC Schleifenpotenzialen.
  • Suffix (-P): Konfiguriert mit einer physischen Tastereingabefunktion direkt auf der Frontplattenbaugruppe.
  • Suffix (5): Kennzeichnet eine Modulvariante ohne dediziertes lokales Statusanzeigefenster und ohne Explosionsschutzklassifizierung.
  • Suffix (1): Bestätigt die Integration der werkseitig aufgebrachten ISA-Standard G3 Schutzbeschichtung auf allen internen Bauteiloberflächen.

Hardware-Spezifikationen

Parameter Spezifikation
Modell ADV161-P51
Marke Yokogawa
Herkunft Japan
Gewicht 0,3 kg
Abmessungen 130 x 119,9 x 32,8 mm
Betriebstemperatur 0 bis +55 °C
Stromverbrauch Basis-Rückwandstromaufnahme (feldseitige Schleife extern gespeist)
Eingangskonfiguration 64 Digitaleingänge
Nenn-Eingangsspannung 24 V DC (Betriebsbereich: 20,4 bis 26,4 V DC)
Eingangsstrombelastung 7 mA pro Kanal
Signalunterscheidung Ein/Aus diskrete Zustände
Ansprechverzögerungszeit Kleiner oder gleich 3 ms
Galvanische Trennung Elektrische Isolation zwischen Eingangskanälen und internem Systembus
Umweltschutzbehandlung ISA-Standard G3 Schutzbeschichtung
Mechanische Anordnung FIO-Serie steckbares Einschubmodul für den Schrank

Prozesssteuerungsschleifen und Kanal-zu-Kanal-Isolation

Das Gerät implementiert unterschiedliche physikalische Schichtschutzmaßnahmen, um die Leistung der diskreten Schleifen innerhalb von verteilten Steuerungssystemknoten zu optimieren.

  • Kanäle-zum-System-Bus-Isolation: Interne optoelektronische Kopppler schaffen galvanische Barrieren zwischen den 64 Feldeingangsschleifen und der Systembus-Logik. Dies verhindert, dass Störerdschleifen, elektrische Überspannungen oder Hochspannungsinduktionen in die primäre DCS-Prozessor-Rückwand gelangen.
  • Koexistenz des 4-20 mA HART-Schleifenprotokolls: Das Modullayout implementiert interne Tiefpassfilter auf den binären Signalpfaden. Diese Anordnung begrenzt hochfrequente elektromagnetische Emissionen und unterdrückt Übersprechen auf benachbarten Feldleitungen, die analoge 4-20 mA HART-Schleifenprotokollparameter übertragen.
  • Unterstützung der redundanten Architektur: Eine Dual-Kanal-Redundanzabbildung wird unterstützt, wenn das Modul mit einem identischen Partnermodul im benachbarten Steckplatz gepaart ist. Die System-Backplane überwacht die Kanaldaten in Echtzeit und ermöglicht einen sofortigen Datenlinienwechsel ohne Verzögerung des zentralen Scan-Takts.

Häufig gestellte Fragen

F: Wie hoch ist die Backplane-Last bei maximaler Eingangskanalsättigung?

A: Das Modul bezieht seinen logischen Betriebsstrom direkt vom FIO-Backplane-Busstecker. Die 24 V DC Feldabfrageschleife benötigt eine separate externe Feldstromversorgung, um den Stromverbrauch von ca. 7 mA pro aktivem Kanal zu decken, ohne die Backplane zu überlasten.

F: Wie behandelt das Modul das Entprellen von Signalen bei Feldkontaktübergängen?

A: Die physikalische Eingangsschaltung leitet eingehende diskrete Signale durch interne Hardware-Filternetzwerke, was eine schnelle Gesamtreaktionszeit von 3 ms oder weniger ermöglicht. Dies gewährleistet eine präzise Signalaufnahme und unterdrückt gleichzeitig Kontaktprellen von Relais oder elektrische Mikrolichtbögen.

F: Kann dieses Modul unter Live-Bedingungen aus dem FIO-Knoten-Rack entnommen werden?

A: Bei Einsatz in einer explizit konfigurierten parallelen Redundanzanordnung sind Einzelmodul-Entnahme- und Einsetzzyklen zulässig. Das aktive Partnermodul führt während des Austauschvorgangs kontinuierlich die Eingangsscannmatrix aus.

Richtlinien für die Feldinstallation

  • Modul-Einsetzreihenfolge: Positionieren Sie das Steckmodul im zugewiesenen Steckplatz des FIO-Knoten-Racks. Schieben Sie die Baugruppe entlang der mechanischen Führungen, bis der Mehrfachstecker fest in die aktive Backplane-Buchse einrastet, und verriegeln Sie dann die mechanischen Verriegelungen.
  • Verdrahtung der Abfragenschleife: Schließen Sie alle 24 V DC diskreten Eingänge mit mehradrigen Feldkabelsätzen an. Stellen Sie sicher, dass externe Schleifenstromquellen den Schwellenwert von 20,4 bis 26,4 V DC einhalten, um eine gültige Erkennung von Logikzustandsübergängen zu gewährleisten.
  • Abschirmung und Erdung: Führen Sie Eingangsleitungen getrennt von Hochstrom-Wechselstromleitungen oder Frequenzumrichter-Ausgangskabeln (VFD) innerhalb der Elektrokabelkanäle. Erden Sie alle Schirmgeflechte an einem dafür vorgesehenen Klemmenstreifen, der direkt mit dem Erdnetz der Anlage verbunden ist.
  • Thermisches Umweltmanagement: Halten Sie mindestens 20 mm freien Randraum oberhalb und unterhalb des FIO-Rack-Gehäuses ein, um eine uneingeschränkte passive Luftzirkulation zu ermöglichen. Stellen Sie sicher, dass die lokale Gehäusetemperatur des Panels nicht außerhalb des spezifizierten Betriebsbereichs von 0 bis +55 °C driftet.
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