Kommunikationsprozessoren | Siemens 6GK1162-3AA00 SIMATIC NET CP 1623
Manufacturer: Siemens
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Part Number: 6GK1162-3AA00
Condition:New with Original Package
Product Type: Kommunikationsprozessoren
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Country of Origin: USA
Payment:T/T, Western Union
Shipping port: Xiamen
Warranty: 12 months
Siemens 6GK1162-3AA00 SIMATIC NET CP 1623 PCI-Express-Kommunikationsprozessor
Der Siemens 6GK1162-3AA00, auch als 6GK1162-3AA00 PCI-Express-Kommunikationsprozessor katalogisiert, fungiert als dedizierte Hardwarekomponente für die leistungsstarke Verarbeitung von Industrial Ethernet und PROFINET innerhalb PC-basierter SIMATIC-NET-Automatisierungsarchitekturen. Die Baugruppe entlastet die Host-CPU, indem sie die Ausführung des Protokollstapels direkt auf ihrem integrierten ASIC übernimmt und dadurch eine stabile, deterministische Datenübertragung über industrielle Steuerungsnetzwerke gewährleistet. Ausgestattet mit einem integrierten Ethernet-Switch mit zwei Ports und einer PCIe-x1-Schnittstelle stellt das Modul direkte Netzwerkverbindungen für Engineering-Workstations und Steuerungsserver her.
Hardwarespezifikationen
| Parameter | Spezifikation |
|---|---|
| Modell | 6GK1162-3AA00 |
| Marke | Siemens |
| Herkunft | Deutschland |
| Gewicht | 0.21 kg |
| Abmessungen | Standard-PCIe-Einsteckkartenprofil mit einem Steckplatz |
| Betriebstemperatur | 0 deg C bis +60 deg C |
| Leistungsaufnahme | Versorgung über PCIe-Steckplatz (3.3 V / 12 V DC) |
| Produkttyp | PCI-Express-Kommunikationsprozessoren |
| Bus-Schnittstelle | PCI Express x1 |
| Physische Schnittstellen | 2 x RJ45-Industrial-Ethernet-Ports |
| Datenübertragungsrate | 10 / 100 / 1000 Mbit/s mit Autonegotiation |
| Unterstützte Protokolle | PROFINET IO, TCP/IP, ISO, SNMP |
| Softwarekompatibilität | HARDNET-IE S7, S7-REDCONNECT |
| Lebenszyklusstatus | Aktives Produkt |
Deterministische PROFINET-Netzwerke und Firmware-Integrität
Der Siemens 6GK1162-3AA00 entlastet den Prozessor des Host-PC vollständig von der Verarbeitung von Industrial-Ethernet-Frames und beseitigt dadurch System-Jitter und Latenzschwankungen bei zyklischen Vorgängen mit hohem Durchsatz. Die Baugruppe gewährleistet deterministische Übertragungszeitpläne über PROFINET-IO-Leitungen, indem sie zeitkritische Protokollstapel direkt auf internen Mikrocontrollern ausführt. Darüber hinaus gewährleistet der integrierte Flash-Speicher die vollständige Kompatibilität mit Firmware-Flash-Vorgängen und ermöglicht Feldaktualisierungen, durch die die Netzwerksynchronisierung über wechselnde SIMATIC-Softwareversionen hinweg erhalten bleibt, ohne die physische Hardwarekonfiguration zu verändern.
Häufig gestellte Fragen
F: Wie verbessert die Entlastung der Host-CPU die Systemleistung auf einer Engineering-Workstation?
A: Der integrierte Kommunikationsprozessor führt alle ISO-, TCP/IP- und PROFINET-Protokollaufgaben unabhängig vom Host-Betriebssystem aus und verhindert dadurch, dass Lastspitzen der Host-CPU Echtzeit-Netzwerkzyklen unterbrechen.
F: Kann der integrierte Switch mit zwei Ports betrieben werden, wenn der Host-PC heruntergefahren wird?
A: Nein, da das Modul seine Betriebsspannung direkt über den PCIe-Bus (3.3-V- und 12-V-Versorgungsleitungen) bezieht. Ein Stromverlust am Host-PC schaltet den internen Switch spannungsfrei und unterbricht den Netzwerkdurchgangsverkehr.
F: Welche Softwaretreiber sind erforderlich, um redundante Kommunikationspfade zu aktivieren?
A: Für eine hochverfügbare redundante Kommunikation muss das Siemens-Softwarepaket S7-REDCONNECT zusammen mit dem SIMATIC-NET-Treiberstapel installiert werden, um die automatische Leitungsumschaltung zu verwalten.
Richtlinien für die Installation vor Ort
Schalten Sie vor der Installation der Baugruppe die Host-IPC oder Workstation aus, trennen Sie das Netzkabel vom Stromnetz und treffen Sie geeignete Maßnahmen zur ESD-Erdung. Stecken Sie die Karte fest in einen verfügbaren PCI-Express-x1-Steckplatz auf der Hauptplatine und befestigen Sie die Montagehalterung mit der Befestigungsschraube des Schaltschranks, um eine durchgängige Erdung über das Gehäuse sicherzustellen.
Verlegen Sie industrietaugliche, geschirmte CAT5e- oder CAT6-Ethernetkabel in ausreichendem Abstand zu Hochspannungsleitungen von Motoren und Ausgängen von Frequenzumrichtern, um elektromagnetische Störungen zu vermeiden. Verbinden Sie die RJ45-Stecker mit den beiden integrierten Ports und achten Sie darauf, dass die Verriegelungsmechanismen der Stecker vollständig einrasten. Stellen Sie sicher, dass der Kabelschirm direkt mit dem Metallgehäuse des RJ45-Ports verbunden ist, um eine niederimpedante Erdungsverbindung zurück zur Haupterdungsschiene des Gehäuses aufrechtzuerhalten.