EPRO PR6423/004-000 PR6423 Wirbelstrom-Näherungssensor
EPRO PR6423/004-000 PR6423 Wirbelstrom-Näherungssensor
EPRO PR6423/004-000 PR6423 Wirbelstrom-Näherungssensor
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EPRO PR6423/004-000 PR6423 Wirbelstrom-Näherungssensor

  • Manufacturer: Emerson

  • Part Number: PR6423/004-000

  • Condition:New with Original Package

  • Product Type: Nähe Sensoren

  • Country of Origin: USA

  • Payment:T/T, Western Union

  • Shipping port: Xiamen

  • Warranty: 12 months

EPRO PR6423/004-000 Wirbelstrom-Näherungssensor

Konfiguriert für berührungslose Messung der Wellenverschiebung und dynamischer Vibrationen in Maschinenschutzsystemen, bietet der EPRO PR6423/004-000 (PR6423 Wirbelstrom-Näherungssensor) eine direkte physikalisch-elektrische Umsetzung. Die Hardware wandelt die mechanische Wellbewegung relativ zur Sondenspitze in ein proportionales elektrisches Spannungssignal um, basierend auf hochfrequenten elektromagnetischen Feldänderungen. Diese physikalische Wechselwirkung ermöglicht eine kontinuierliche Echtzeitdiagnose von axialer Verschiebung, radialer Vibration und Exzentrizität an Hochgeschwindigkeitswellen.

Hardware-Spezifikationen

Parameter Spezifikation
Modell PR6423/004-000
Marke EPRO (Emerson)
Herkunft Deutschland
Gewicht 100 g (inklusive 1 m Kabel)
Abmessungen 8 mm Spitzen-Durchmesser
Betriebstemperatur Sondenspitze: -35 bis +180 °C; Kabel: -35 bis +150 °C
Stromverbrauch Passives Sensorelement (betrieben über externen Treiber, typischerweise -24 VDC Eingang)
Linearer Messbereich 2 mm (80 mils)
Empfindlichkeit 8 V/mm (203,2 mV/mil) +/- 5%
Abweichung von der besten Anpassungslinie +/-0,025 mm (+/-1 mil)
Frequenzgang Bis zu 10 kHz
Zielmaterial Ferromagnetischer Stahl (42CrMo4 / AISI 4140)
Schutzart IP66 (IEC 60529)
Materialien Sondenspitze: PEEK; Gehäuse: Edelstahl; Kabel: PTFE; Stecker: vernickelter Messing

Wirbelstrom-Sonden-Skalierung und Spaltspannungsvalidierung

Der Sensor basiert auf präziser Wirbelstrom-Sonden-Skalierung, um eine konstante Empfindlichkeit von 8 V/mm gegenüber Standard-AISI 4140 Stahlzielen zu gewährleisten. Während der Inbetriebnahme muss der Techniker eine Spaltspannungsvalidierung durchführen und die physikalische Position der Sonde so anpassen, dass eine Offset-Spannung von -10 VDC erreicht wird. Diese präzise Basiseinstellung berücksichtigt die erwarteten Rotordynamiken ohne Risiko einer Signalsättigung. Zusätzlich sorgen die integrierte koaxiale Abschlussimpedanz und das Kabeldesign für eine hohe Übersprechdämpfung, wodurch Signalstörungen vermieden werden, wenn mehrere Sonden nahe beieinander an einem Turbinenlagergehäuse montiert sind.

Häufig gestellte Fragen

F: Wie wirkt sich das Zielmaterial aus, wenn es nicht AISI 4140 Stahl ist?

A: Die Standard-Wirbelstrom-Skalierung ist werkseitig für AISI 4140 ferromagnetischen Stahl kalibriert. Nicht standardisierte Legierungen verändern die magnetische Permeabilität und elektrische Leitfähigkeit, was eine Neukalibrierung der Treiber-/Sender-Einheit erfordert, um Messfehler zu vermeiden.

F: Welche strukturelle Bedeutung hat die PEEK-Sondenspitze?

A: Die PEEK (Polyetheretherketon) Spitze umschließt die interne Spule, bietet chemische Beständigkeit und erhält die mechanische Integrität bei extremen Betriebstemperaturen bis +180 °C.

F: Kann dieser Sensor direkt an eine Standard-DCS-Analog-Eingangskarte angeschlossen werden?

A: Nein. Das Rohsignal des Sensors muss über einen externen Treiber oder Sender (z. B. den CON-Serien-Konverter) verarbeitet werden, um die hochfrequenten Impedanzänderungen in ein standardisiertes proportionales Spannungs- oder Stromsignal umzuwandeln.

Feldinstallationsrichtlinien

  • Mechanische Ausrichtung: Reinigen Sie die Wellenoberfläche von mechanischem Laufspiel, Kratzern oder nicht leitenden Beschichtungen im Zielbereich vor der Montage.
  • Spaltanpassung: Schrauben Sie die Sonde langsam in die Halterung, während Sie die Ausgangsspannung des Treibers überwachen, bis die Ziel-Spannung von -10 VDC erreicht ist.
  • Kabelverlegungsschutz: Führen Sie das PTFE-isolierte Kabel durch flexible Metallrohre, um mechanische Abrieb- oder Hitzeschäden zu vermeiden.
  • Schirmungserdung: Verbinden Sie die äußere Abschirmung des Verlängerungskabels nur am Schaltschrankende mit dem Schutzleiter, damit die Sensorseite isoliert bleibt und Erdschleifen vermieden werden.
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