GE PQMII-A Multilin Dreiphasige Spannungsqualitätsmess- und Überwachungseinheit
GE PQMII-A Multilin Dreiphasige Spannungsqualitätsmess- und Überwachungseinheit
GE PQMII-A Multilin Dreiphasige Spannungsqualitätsmess- und Überwachungseinheit
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GE PQMII-A Multilin Dreiphasige Spannungsqualitätsmess- und Überwachungseinheit

  • Manufacturer: GE Fanuc

  • Part Number: PQMII-A

  • Condition:New with Original Package

  • Product Type: Netzqualitätsmessgeräte

  • Country of Origin: USA

  • Payment:T/T, Western Union

  • Shipping port: Xiamen

  • Warranty: 12 months

GE PQMII-A Multilin-Qualitätsmessgerät für die Netzqualität

Das GE PQMII-A, auch als PQMII-A-Messgerät für die Netzqualität katalogisiert, ist eine spezielle Hardwarekomponente zur kontinuierlichen Überwachung elektrischer Größen und zur Analyse von Netzstörungen in dreiphasigen Stromverteilungsnetzen. Das für die Schalttafelmontage ausgelegte Gerät erfasst Leitungsparameter, um Phasenströme, Außenleiterspannungen, Wirk- und Blindleistung, Frequenz sowie die gesamte harmonische Verzerrung zu berechnen. Mit vier programmierbaren, frei zuweisbaren Ausgangsrelais und seriellen RS-485-Schnittstellen wandelt das Messgerät analoge Hochspannungseingänge in digitale Werte für die lokale Steuerung oder die Verarbeitung durch übergeordnete SCADA-Systeme um.

Hardwarespezifikationen

Parameter Spezifikation
Modell PQMII-A
Marke GE
Herkunft USA
Gewicht 2,3 kg (5 lbs)
Abmessungen Standardgehäuse mit 1/8-DIN-Schalttafelausschnitt (Profil für Schalttafelmontage)
Betriebstemperatur -20 °C bis +60 °C
Leistungsaufnahme 20 VA (Last der Hilfsversorgung)
Hilfsspannungsbereich 90–300 VDC / 70–265 VAC (50/60 Hz)
Stromeingänge Phasenströme (Ia, Ib, Ic) und Neutralleiterstrom (In)
Spannungseingänge Phasenspannungen (Va, Vb, Vc, Vab, Vbc, Vca)
Messgrößen Wahrer Leistungsfaktor, Scheitelfaktor, K-Faktor, Unsymmetrie von Spannung/Strom
Kommunikationsschnittstellen 1 x RS-232 an der Front, 2 x RS-485 an der Rückseite (Modbus RTU, DNP 3.0)
Anzeigetyp Tastatur mit beleuchtetem LCD-Display mit 40 Zeichen
Steuerausgang 4 frei zuweisbare Form-C-Ausgangsrelais

Deterministische Netzwerke und Skalierung der I/O-Dichte

Das GE PQMII-A verarbeitet Hochgeschwindigkeits-Wellenformabtastungen, um eine präzise Kommunikationsgeschwindigkeit des Backplane-Busses über lokale serielle Schleifen und optionale MultiNet-Ethernet-Gateways hinweg aufrechtzuerhalten. Durch die flexible Skalierung der I/O-Dichte ordnet das Gerät analoge Variablen direkt internen Registern zu und ermöglicht deterministische Modbus-RTU- und DNP-3.0-Abfragezyklen in industriellen Netzwerken. Die Kompatibilität der integrierten Firmware mit Flash-Speichern ermöglicht die Aktualisierung von Berechnungsalgorithmen und Schwellenwerten für Störungsauslöser vor Ort, ohne die sekundären Messwandlerkreise der primären Messung zu unterbrechen.

Häufig gestellte Fragen

F: Wie verarbeitet der Eingang der Hilfsstromversorgung Spannungsschwankungen während Netzstörungen?

A: Das Schaltnetzteil mit Weitbereichseingang akzeptiert 90 bis 300 VDC oder 70 bis 265 VAC und gewährleistet so den unterbrechungsfreien Betrieb des Messgeräts sowie die Ereignisaufzeichnung während starker Netzeinbrüche oder kurzzeitiger Spannungsabfälle.

F: Welche Vorsichtsmaßnahmen sind bei der Verdrahtung der Stromwandlereingänge (CT) erforderlich?

A: Die Sekundärleitungen externer 1-A- oder 5-A-Stromwandler müssen über Kurzschlussschalter direkt am Klemmenblock geführt werden, um während Wartungsarbeiten lebensgefährliche Leerlaufspannungen zu verhindern.

F: Können die internen Relaiskontakte externe Hochspannungs-Auslösekreise direkt ansteuern?

A: Die vier frei zuweisbaren Form-C-Relais schalten Verriegelungsspulen und Alarmanzeigen; für schwere Leistungsschalter-Auslösespulen sind externe Zwischenrelais erforderlich, die für die jeweilige induktive Gleichstromlast ausgelegt sind.

Richtlinien für die Installation vor Ort

Befolgen Sie beim Einbau und Anschluss des Messgeräts für die Netzqualität in Schaltanlagenschalttafeln die folgenden standardisierten Verfahren:

  1. Vorbereitung des Schalttafelausschnitts: Schneiden Sie die Öffnung in der Schalttafeltür auf die angegebenen Abmessungen für die Schalttafelmontage. Entfernen Sie vor dem Einsetzen des Gehäuses alle Metallgrate und prüfen Sie, dass die Frontdichtung bündig anliegt, um den Staubschutz zu gewährleisten.
  2. Kurzschließen der CT-Sekundärseite: Stellen Sie sicher, dass alle Sekundärwicklungen der Stromwandler nur an einem Punkt sicher geerdet und vor dem Einschalten der Primärsammelschiene über einen Kurzschlussblock angeschlossen sind.
  3. Verdrahtung der Steuerspannung: Installieren Sie in der ungeerdeten Leitung der AC/DC-Hilfsstromversorgung eine externe flink auslösende 2-A-Sicherung, um die internen Stromwandlerschaltungen zu schützen.
  4. Abschirmung der Kommunikationskabel: Verwenden Sie verdrillte, geschirmte Kabel für die RS-485-Modbus-Netzwerke an der Rückseite. Verbinden Sie alle Knoten nacheinander in einer Daisy-Chain und legen Sie den Kabelschirm nur am Ende des Mastercontrollers an die Gehäusemasse.
  5. Wärmeabstände: Halten Sie oberhalb und unterhalb der rückseitigen Klemmenblockbaugruppe einen Mindestabstand von 50 mm ein, damit innerhalb geschlossener Schaltanlagenabteile eine natürliche Wärmeabfuhr möglich ist.
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