IC200MDL930 GE VersaMax 8-Punkt-Relaisausgangsmodul
IC200MDL930 GE VersaMax 8-Punkt-Relaisausgangsmodul
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IC200MDL930 GE VersaMax 8-Punkt-Relaisausgangsmodul

  • Manufacturer: GE Fanuc

  • Part Number: IC200MDL930

  • Condition:New with Original Package

  • Product Type: Digitalausgangsmodule

  • Country of Origin: USA

  • Payment:T/T, Western Union

  • Shipping port: Xiamen

  • Warranty: 12 months

GE IC200MDL930 VersaMax-Relaisausgangsmodul

Für das Schalten diskreter Lasten in VersaMax-I/O-Plattformen konfiguriert, ermöglicht das GE IC200MDL930 (IC200MDL930-Relaisausgangsmodul) eine direkte physikalische und elektrische Ansteuerung. Diese hochdichte Schnittstelle isoliert die Steuerlogik von rauen transienten Feldbedingungen und schaltet einzelne AC- und DC-Aktuatorkreise. Das Modul ist direkt mit der VersaMax-Backplane-Busstruktur verbunden und ermöglicht zuverlässige Signalwechsel über acht vollständig unabhängige Form-A-Kontaktkanäle.

Hardwarespezifikationen

Parameter Spezifikation
Modell IC200MDL930
Marke General Electric (GE) / VersaMax
Herkunft USA
Gewicht 0,31 kg (0,69 lbs)
Abmessungen 27,8 cm x 21,2 cm x 2,5 cm
Betriebstemperatur 0 bis 30 °C (ohne thermische Leistungsreduzierung)
Leistungsaufnahme Max. 243 mA bis 245 mA Backplane-Strom (alle Ausgänge aktiviert)
Modultyp 8-Punkt-Relaisausgangsmodul
Kontaktkonfiguration Schließer (Form A), Kontakte aus Silberlegierung
Schaltspannungsbereich 0 bis 125 VDC, 0 bis 265 VAC (47 bis 63 Hz)
Nennspannungen 5 VDC, 24 VDC, 125 VDC, 120 VAC, 240 VAC
Strombelastbarkeit (ohmsch) 2,0 A bei 5 bis 30 VDC; 0,2 A bei 31 bis 125 VDC; 2,0 A bei 5 bis 265 VAC
Minimale Kontaktlast 10 mA ohmsche Last
Isolation 250 VAC im Dauerbetrieb / 1500 VAC für 1 Minute (optisch und zwischen den Kanälen)
Ansprechzeit Maximal 10 ms (Ein/Aus)
Maximale Schaltfrequenz 20 Schaltzyklen pro Minute
Zulassungsnormen CE, cULus

Kommunikationsgeschwindigkeit des Backplane-Busses und I/O-Isolationsprofile

Die Architektur des IC200MDL930 ist direkt in das Kommunikationsgeschwindigkeits-Framework des VersaMax-Backplane-Busses integriert und ermöglicht einen schnellen, deterministischen Parameteraustausch zwischen der CPU und den Feldschnittstellenebenen. Interne Optokoppler bieten eine robuste optische Isolation von den Benutzereingängen zur Logik- und Rahmenerdung, ausgelegt für 250 VAC im Dauerbetrieb und 1500 VAC für bis zu eine Minute. Jeder einzelne Ausgangskanal verfügt über eine vollständige galvanische Isolation zwischen den Kanälen, wodurch verhindert wird, dass starke elektrische Störungen, Spannungsspitzen und Erdschleifen auf einer Feldleitung benachbarte Schaltungen beeinträchtigen oder die Datenintegrität des Backplane-Busses verfälschen.

Häufig gestellte Fragen

F: Wie hoch ist die Stromaufnahme des Rückwandbusses, wenn alle Relaisausgänge vollständig erregt sind?

A: Das Modul nimmt bis zu 245 mA vom VersaMax-Rückwandbus auf, wenn alle acht Ausgangspunkte gleichzeitig erregt sind. Bei der Systemleistungsbilanz muss diese maximale Stromaufnahme berücksichtigt werden, um eine Beeinträchtigung der Rückwandbusversorgung zu verhindern.

F: Kann dieses Modul Hochgeschwindigkeits-Pulsweitenmodulation (PWM) oder Anwendungen mit schnellem Schalten ansteuern?

A: Nein. Aufgrund der Dynamik des mechanischen Ankers beträgt die maximale Reaktionszeit 10 ms, und die Schaltfrequenz ist bei induktiven Lasten auf 20 Schaltzyklen pro Minute begrenzt. Für Anforderungen an Hochgeschwindigkeitsschaltungen müssen Halbleiterausgangsmodule verwendet werden.

F: Enthält der IC200MDL930 interne Sicherungen zum Überstromschutz?

A: Nein. Die internen Relaiskontakte verfügen über keine integrierten Sicherungen oder Überspannungsunterdrückungskomponenten. In jede Lastschaltung müssen externe Sicherungsblöcke oder Vorrichtungen zur Unterdrückung induktiver Lasten in Reihe installiert werden, um ein Verschweißen der Kontakte bei Kurzschlussbedingungen zu verhindern.

Richtlinien für die Installation vor Ort

  • Integration in die Basisplatine: Befestigen Sie das Modul mithilfe des standardmäßigen DIN-Schienen-Montageschlitzes oder der direkten Schalttafel-Montagelaschen auf der VersaMax-Basisplatine. Stellen Sie vor dem Einführen sicher, dass die Pins des Rückwandbus-Steckverbinders exakt ausgerichtet sind.
  • Trennung von Verdrahtung und Isolation: Verlegen Sie die AC- und DC-Lastverdrahtung auf der Feldseite getrennt von empfindlichen analogen Niederspannungssignalleitungen und Kommunikationskabeln, um induktive Störungen zu vermeiden.
  • Absicherung vor Ort: Installieren Sie in Reihe mit jedem Form-A-Kontakt eine extern dimensionierte, ausreichend bemessene flinke Sicherung, um die Silberlegierungskontakte vor hohen Einschaltströmen oder Fehlern in der Feldverdrahtung zu schützen.
  • Wärmemanagement: Betreiben Sie das Modul bei maximal gleichzeitigem Lastschalten ausschließlich bei Umgebungstemperaturen von 0 bis 30 °C. Sorgen Sie rund um die VersaMax-Rackbaugruppe für unbehinderte vertikale Luftströmungswege, um eine ordnungsgemäße Wärmeableitung zu gewährleisten.
  • Erdungsnormen: Verbinden Sie die Erdungsklemme der Montageschiene und des Gehäuserahmens direkt mit einer zentralen Schutzerde (PE) unter Verwendung eines Kupferleiters mit großem Querschnitt.
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