IC200PBI001-FF GE PROFIBUS-DP-Netzwerkschnittstelleneinheit
Manufacturer: GE Fanuc
-
Part Number: IC200PBI001-FF
Condition:New with Original Package
Product Type: Netzwerkschnittstellenmodule
-
Country of Origin: USA
Payment:T/T, Western Union
Shipping port: Xiamen
Warranty: 12 months
GE IC200PBI001-FF VersaMax PROFIBUS-DP-Netzwerkschnittstelleneinheit
Die für die Feldbuskommunikation und das Routing entfernter E/A-Daten in VersaMax-Plattformen konfigurierte GE Fanuc IC200PBI001-FF (IC200PBI001-Netzwerkschnittstelleneinheit) ermöglicht die direkte physische/elektrische Ausführung. Das Hardwaremodul arbeitet als PROFIBUS-DP-Slave und verbindet bis zu 8 VersaMax-E/A-Erweiterungsmodule direkt über eine lineare Bustopologie mit einer übergeordneten PROFIBUS-Mastersteuerung. Es wandelt E/A-Prozesssignale der Rückwandplatine in standardmäßige PROFIBUS-Telemetrie bei automatisch erkannten Datenraten von 9,6 kbit/s bis 12 Mbit/s um.
Hardwarespezifikationen
| Parameter | Spezifikation |
|---|---|
| Modell | IC200PBI001-FF |
| Marke | GE Fanuc / Emerson |
| Herkunft | USA |
| Gewicht | 0,31 kg |
| Abmessungen | Standard-VersaMax-NIU-Formfaktor |
| Betriebstemperatur | 0 bis 60 °C |
| Leistungsaufnahme | 5 VDC bei 250 mA; 3,3 VDC bei 10 mA (über Rückwandplatine versorgt) |
| Netzwerkprotokoll | PROFIBUS-DP (Slave) |
| Baudrate | 9,6 kbit/s bis 12 Mbit/s (automatisch erkannt) |
| Maximale E/A-Datenmenge | 375 Byte insgesamt (bis zu 244 Byte Eingänge oder Ausgänge) |
| Netzwerkanschluss | 9-polige D-Sub-Buchse |
| Adressbereich | 0 bis 125 (über integrierte Drehschalter konfigurierbar) |
| Erweiterungskapazität | Steuert bis zu 8 E/A-Module pro Station |
| Signaltrennung | 1500 V RMS zwischen Feldbus und Logik |
Geschwindigkeit der Rückwandbuskommunikation und Firmwarekompatibilität
Die Netzwerkschnittstelleneinheit führt zyklische E/A-Datenaustausche über die lokale Trägerebene aus und hält dabei die Geschwindigkeit der Rückwandbuskommunikation aufrecht, während bis zu 375 Byte Prozessdaten an den Host-Master übertragen werden. Integrierte Hardwareregister überprüfen die Kompatibilität des Modul-Flash-Firmware während des Rack-Startvorgangs und gewährleisten eine strukturierte Bitzuordnung über die angeschlossenen Erweiterungskarten. Interne Speicherpuffer speichern bis zu 5 Byte standardmäßige PROFIBUS-Diagnosetelemetrie sowie 2 Byte Stationssteuerdaten für die kontinuierliche Netzwerküberwachung.
Häufig gestellte Fragen
F: Wie konfigurieren Techniker die PROFIBUS-Stationsadresse an diesem Modul?
A: Die Stationsadresse wird über physische Drehschalter am Modulgehäuse eingestellt. Unterstützt werden gültige Busadressen von 0 bis 125, ohne dass bei der Erstinbetriebnahme auf dem Prüfplatz externe Softwaretools erforderlich sind.
F: Welche Übertragungsmedien und Verkabelungsregeln gelten beim Betrieb mit der maximalen Baudrate von 12 Mbit/s?
A: Für den Hochgeschwindigkeitsbetrieb ist ein geschirmtes PROFIBUS-Twisted-Pair-Kabel des Typs A mit aktiven Busabschlüssen an beiden physikalischen Enden des Leitungssegments erforderlich. Stichleitungen müssen bei 12 Mbit/s strikt vermieden werden, um Signalreflexionen und die Beschädigung von Datenrahmen zu verhindern.
F: Welche LED-Anzeigen an der Front unterstützen die Netzwerkdiagnose?
A: Das Modul verfügt über eine OK-LED zur Anzeige des Status der internen Rückwandplatinenlogik, eine Netzwerk-LED zur Anzeige aktiver PROFIBUS-DP-Kommunikationszustände sowie dedizierte LEDs für den Modulstatus, die Fehler im lokalen Erweiterungsrack melden.
Richtlinien für die Installation vor Ort
Montieren Sie die Netzwerkschnittstelleneinheit auf einem VersaMax-E/A-Träger, der auf einer geerdeten 35-mm-DIN-Schiene in einem industriellen Schaltschrank befestigt ist. Schieben Sie das Modul vertikal auf die Führungsschienen des Trägers, bis der hintere Rückwandplatinenstecker vollständig sitzt und die Verriegelungen einrasten. Verbinden Sie den standardmäßigen 9-poligen PROFIBUS-D-Sub-Kabelstecker mit dem Frontanschluss und ziehen Sie die Befestigungsschrauben fest.
Führen Sie geschirmte PROFIBUS-Kommunikationskabel durch geerdete Metallkanäle, die mindestens 200 mm von Hochspannungs-Wechselstromleitern und Motorantriebskabeln entfernt sind. Stellen Sie sicher, dass die Kabelschirme am Kabeleintritt direkt mit der Erdungsschiene des Schaltschranks verbunden sind. Schalten Sie vor dem Einsetzen oder Entfernen des Moduls in explosionsgefährdeten Umgebungen der Klasse I, Division 2 alle Feld- und Rack-Stromquellen spannungsfrei.