L30 GE Multilin Linienstrom-Differenzialrelais | Neu & Originalbestand
L30 GE Multilin Linienstrom-Differenzialrelais | Neu & Originalbestand
L30 GE Multilin Linienstrom-Differenzialrelais | Neu & Originalbestand
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L30 GE Multilin Linienstrom-Differenzialrelais | Neu & Originalbestand

  • Manufacturer: GE Fanuc

  • Part Number: L30

  • Condition:New with Original Package

  • Product Type: Schutzrelais

  • Country of Origin: USA

  • Payment:T/T, Western Union

  • Shipping port: Xiamen

  • Warranty: 12 months

GE Multilin L30 Universelles Relais der Serie Leitungstrom-Differenzialrelais

Das GE Multilin L30, auch als L30 Leitungstrom-Differenzialschutzrelais katalogisiert, arbeitet als dedizierte Hardwarekomponente für die Hochgeschwindigkeits-Fehlererkennung und sichere phasenweise Isolierung innerhalb der UR-Serie Substationsautomatisierungsnetzwerke. Das Gerät erfasst Stromwellenformen von lokalen und entfernten Leitungsanschlüssen und führt Phasendifferenzberechnungen über dedizierte Inter-Relais-Kommunikationskanäle durch, um Fehler im Schutzbereich zu erkennen. Es bietet Dreipol-Ausgänge für das Auslösen, Schutz bei Schalterversagen und automatisierte Wiedereinschaltsequenzen direkt für Hochspannungs-Leitungsschaltanlagen.

Hardware-Spezifikationen

Parameter Spezifikation
Modell L30
Marke GE Multilin
Herkunft Kanada / USA
Gewicht Systemabhängig, basierend auf der Wahl des modularen Chassis
Abmessungen Standard UR-Serie 19-Zoll-Rack-Mount-Chassis-Fußabdruck
Betriebstemperatur -40 bis 70 °C
Stromverbrauch Systemabhängig, basierend auf der Konfiguration der modularen Stromversorgungskarte
Kommunikationsschnittstellen Direktfaseroptik, RS422, G.703, IEEE C37.94
Unterstützte Protokolle IEC 61850 Ed.1, Modbus TCP/IP, DNP3, IEEE C37.118
Zeit-Synchronisation GPS-Uhreingang oder IRIG-B-Signalisierung
Asymmetrie-Kompensation Automatische Kanalverzögerungsausgleich bis zu 10 ms
Datenprotokolle 1024 SOE-Ereignisse, 64 digitale + 40 analoge Kanal-Oszillographien
Lagerungstemperatur -40 bis 85 °C
Relative Luftfeuchtigkeit 5 % bis 95 % nicht kondensierend

Profinet / EtherNet/IP Deterministische Netzwerke und I/O-Dichte-Skalierung

Die L30-Plattform nutzt interne Multi-Prozessor-Kommunikationssteckplätze, um eine hohe Backplane-Bus-Kommunikationsgeschwindigkeit über modulare Verarbeitungssegmente aufrechtzuerhalten. Beim Skalieren der I/O-Dichte mit dichten Ein-/Ausgabekartenarrays koordiniert die Firmware parallele Bit-Logikkarten innerhalb der FlexLogic programmierbaren Logik-Engine. Das System bleibt kompatibel mit den Protokollen Modbus TCP/IP und DNP3 und verarbeitet digitalisierte IEC 61850 Prozessbusrahmen ohne Zeitverzögerung. Diese Konfiguration stellt sicher, dass die Firmware-Flash-Kompatibilität über alle eingesteckten Hardwaremodule einheitlich ist, sodass die Differenzialalgorithmen innerhalb deterministischer Parameter während Netzstörungen ausgeführt werden können.

Häufig gestellte Fragen

F: Wie verwaltet das L30-Relais asymmetrische Übertragungsverzögerungen über Peer-to-Peer-Telekommunikationskanäle?

A: Das Relais enthält eine automatische Schaltung zur Kompensation von Kanalasymmetrien. Es berechnet Ping-Pong-Übertragungszeiten über direkte Faseroptik-, G.703- oder IEEE C37.94-Schnittstellen neu und korrigiert Differenzialberechnungspfade für Zeitdifferenzen bis zu 10 ms, um Fehl-Auslösungen durch Netzwegvariationen zu verhindern.

F: Können modulare I/O-Karten im UR-Serie-Chassis während der Überwachung einer aktiven Leitung durch das L30 hot-swapped werden?

A: Nein. Das Entfernen modularer Hardwarekomponenten während des laufenden Chassis-Backplane-Stromversorgung unterbricht den internen Verarbeitungsbus. Dies kann zu lokalem Hardwareschaden, Speicherfehlern oder unbeabsichtigtem Schaltkontaktwechsel an den Feldschaltern führen.

Feldinstallationsrichtlinien

  • Chassis-Panel-Befestigung: Befestigen Sie das Rack-Mount-Gehäuse in einem Standard-19-Zoll-Elektronik-Instrumentenrahmen. Stellen Sie sicher, dass alle hinteren Erdungsbolzen mit Kupfer-Erdungsschienen unter Verwendung von dickwandigen, niederohmigen Erdungsbändern ausgerichtet sind.
  • Stromwandler-Anschluss: Führen Sie alle Sekundärstromwandlerleitungen durch Kurzschluss-Klemmenblöcke. Stellen Sie sicher, dass alle CT-Schaltungen vollständig kurzgeschlossen sind, bevor Sie einen Anschlussstift an der Rückseite des Geräts trennen.
  • Faseroptische Schnittstellenradius: Halten Sie den vom Hersteller angegebenen minimalen Biegeradius ein, wenn Sie direkte Faseroptik- oder IEEE C37.94-Verbindungskabel verlegen. Knicke oder Zug an den Kommunikationsleitungen können optische Dämpfung verursachen, was zu intermittierendem Datenverlust zwischen Relaispaketen führt.
  • Zeitsynchronisationssignal-Überprüfung: Schließen Sie das externe IRIG-B- oder GPS-Referenzsignal an den dedizierten Hilfsanschluss an. Überprüfen Sie das Diagnose-Register auf dem Frontpanel-LCD, um eine ordnungsgemäße Synchronisationssperre sicherzustellen, bevor Sie die Leitung-Differenzschleife in den aktiven Status versetzen.
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