MIFIIPA55E10HI00 GE Multilin MIF II-Schutzrelais
Manufacturer: GE Fanuc
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Part Number: MIFIIPA55E10HI00
Condition:New with Original Package
Product Type: Speiseschutzrelais
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Country of Origin: USA
Payment:T/T, Western Union
Shipping port: Xiamen
Warranty: 12 months
GE MIFIIPA55E10HI00 Multilin MIF II digitales Abzweigschutzrelais
Das GE MIFIIPA55E10HI00, auch als digitales Abzweigschutzrelais MIFIIPA55E10HI00 katalogisiert, ist eine dedizierte Hardwarekomponente zur Ausführung von Überstrom-, Erdschluss- und Spannungsüberwachungsfunktionen in Niederspannungs- und Mittelspannungsabzweigen.
Aufschlüsselung der Suffixe und Modellmatrix
Der Bestellcode der Multilin-MIF-II-Serie definiert spezifische Hardwarefunktionen und Kommunikationsoptionen:
| Codeabschnitt | Auswahl | Spezifikationsbeschreibung |
|---|---|---|
| MIFII | Basisserie | Plattform des digitalen Multilin-MIF-II-Schutzrelais |
| P | Anwendungstyp | Abzweigschutz (Überstrom/Spannung/Phasenumkehr) |
| A55E10 | Hardwarekonfiguration | Interner Revisionscode und I/O-Zuweisung |
| HI | Hilfsstromversorgung | Stromversorgungsmodul für Steuerspannungen im Hochspannungsbereich |
| 00 | Optionscode | Standardschnittstelleneinheit (keine speziellen Gehäuseänderungen) |
Hardwarespezifikationen
| Parameter | Spezifikation |
|---|---|
| Modell | MIFIIPA55E10HI00 |
| Marke | GE (General Electric) |
| Herkunft | Vereinigte Staaten / Kanada |
| Gewicht | 2,27 kg (5,0 lbs) |
| Abmessungen | 100 mm x 80 mm x 20 mm |
| Betriebstemperatur | -40 °C bis +70 °C |
| Leistungsaufnahme | 24-VDC-Hilfsversorgungseingang |
| Nenneingangsspannung | 250 VAC |
| Nenneingangsstrom | 10 A |
| Kommunikationsanschlüsse | RS232, RS485 |
| Unterstützte Protokolle | Modbus RTU, Modbus TCP/IP |
| Benutzeroberfläche | LCD mit Tastatur an der Frontplatte |
| Montageart | Schalttafelmontage |
| Ereignisprotokollierung | Oszillografie, Fehlerprotokolle, Ereignisfolgenaufzeichnung (SOE) |
I/O-Dichte und Integration deterministischer Steuerungen
Das GE MIFIIPA55E10HI00 lässt sich über deterministische Industrieprotokolle direkt mit Schaltanlagenlogik hoher I/O-Dichte und übergeordneten Fernüberwachungssystemen verbinden. Sein interner Prozessor tastet Strom- und Spannungsverläufe in Echtzeit ab, um Auslösealgorithmen zu berechnen, ohne durch die Firmware-Ausführung verursachte Latenzen einzuführen. Der Datenaustausch auf der Rückwandplatine zwischen der Schutzauslöselogik und den seriellen/Ethernet-Kommunikationskanälen läuft unabhängig ab. Dadurch wird sichergestellt, dass Spitzen im Netzwerkverkehr die Fehlerabschaltung nicht verzögern. Der Flash-Speicher der Firmware bewahrt Fehleraufzeichnungen, Oszillografieaufnahmen und Ereignisfolgenprotokolle auch bei einem vollständigen Ausfall der Hilfssteuerspannung.
Häufig gestellte Fragen
F: Wie gewährleistet das Relais eine deterministische Ereignisaufzeichnung bei gleichzeitig auftretenden Fehlern?
A: Die interne Verarbeitungseinheit weist der Ereignisfolgenaufzeichnung (SOE) und der Oszillografieaufnahme isolierte Speicherbereiche zu. Dadurch kann das Modul Fehlerverläufe protokollieren, ohne die Ausführungszeiten der kritischen Auslösekennlinien zu beeinflussen.
F: Welches Schirmungsverfahren wird für die RS485-Kommunikationsleitung empfohlen?
A: Verwenden Sie ein verdrilltes, geschirmtes Adernpaar und erden Sie den Schirm an einem einzigen Punkt – vorzugsweise an der Erdungsschiene des Master-Schaltschranks –, um Erdschleifenströme und transientes Übersprechen zu unterdrücken.
F: Welche Stromquelle benötigt das Relais für den Betrieb?
A: Der Steuerkreis wird über einen standardmäßigen 24-VDC-Hilfsversorgungseingang betrieben, der sowohl die interne Relaislogik als auch die Ausgangskontakte versorgt.
Richtlinien für die Installation vor Ort
Montieren Sie das Gerät mithilfe zugelassener Montagehalterungen in einem sauberen Schalttafelausschnitt, um eine stabile Befestigung zu gewährleisten. Stellen Sie vor der Befestigung der Hardware sicher, dass die Umgebung innerhalb des Betriebsbereichs von -40 °C bis +70 °C bleibt und die Luftfeuchtigkeit unter 95 % (nicht kondensierend) liegt. Verlegen Sie die Hochspannungsverkabelung der Sekundärseite der Wechselstrom-Stromwandler (CT) getrennt von Niederspannungs-Gleichstromsignalen und seriellen Datenkabeln, um kapazitive und induktive Störeinkopplungen zu vermeiden.
Installieren Sie bei RS485-Netzwerkleitungen an beiden Enden der Stammleitung einen 120-Ohm-Abschlusswiderstand zwischen den differentiellen Kommunikationsleitungen. Verbinden Sie die primäre Erdungsklemme über eine kurze Kupferbrücke mit großem Querschnitt direkt mit der Haupterdungsschiene der Station. Überprüfen Sie stets die korrekte Phasenorientierung und kontrollieren Sie die Polarität der Hilfsstromversorgung, bevor Sie das Gerät einschalten.