POL688.10/STD | Programmierbare Siemens-Steuerungen
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POL688.10/STD | Programmierbare Siemens-Steuerungen

  • Manufacturer: Siemens

  • Part Number: S55396-C881-A100

  • Condition:New with Original Package

  • Product Type: Programmierbare HVAC-Steuerungen

  • Country of Origin: USA

  • Payment:T/T, Western Union

  • Shipping port: Xiamen

  • Warranty: 12 months

Siemens POL688.10/STD programmierbarer HLK&R-Controller Climatix C600

Der Siemens POL688.10/STD, auch unter der Katalognummer S55396-C881-A100 geführt, ist ein dediziertes Hardwaremodul zur direkten Ausführung physischer E/A-Vorgänge, zur Prozessüberwachung und zur Datenumwandlung zwischen mehreren Protokollen in Gebäudeautomationsnetzwerken des Typs Climatix C600. Das Gerät wird über eine 24-VAC/DC-Hilfsversorgung betrieben und verarbeitet Feldsignale über 27 integrierte E/A-Kanäle, bestehend aus 3 Universaleingängen (UI), 8 universellen E/A-Kanälen (UIO), 6 Digitaleingängen (DI), 8 Relaisausgängen und 2 Triac-Ausgängen. Über die integrierten Ethernet-, RS-485- und KNX-Schnittstellen überträgt es Laufzeittelemetrie und Steuerbefehle mithilfe der Protokolle Modbus, BACnet, PL-Link, JSON und OPC UA.

Hardwarespezifikationen

Parameter Spezifikation
Modell POL688.10/STD (Bestellnummer: S55396-C881-A100)
Marke Siemens
Herkunft Schweiz
Gewicht 1,54 kg
Abmessungen 14,10 x 18,70 x 10,10 cm (Verpackungsabmessungen)
Betriebstemperatur -20 °C bis +60 °C
Leistungsaufnahme 24 VAC/DC
Produktserie Climatix C600-Serie
Gesamtzahl der E/A-Punkte 27 Kanäle (3 UI, 8 UIO, 6 DI, 8 Relais-DO, 2 Triac-DO)
Kommunikationsprotokolle BACnet IP/MSTP, Modbus RTU/TCP, PL-Link, JSON, OPC UA, KNX
Hardwareschnittstellen Ethernet RJ45, RS-485, USB-Schnittstelle, SD-Kartensteckplatz
Echtzeituhr-Pufferung Integrierte RTC (ca. 3 Tage ohne Batterie; bis zu 4 Jahre mit CR2032-Batterie)
Montage Installation im Schaltschrank / auf einer DIN-Schiene

Kompatibilität mit Firmware-Flash

Der Siemens-Controller POL688.10/STD verwendet eine nichtflüchtige Flash-Speicherarchitektur zur Speicherung von Betriebssystemroutinen, Anwendungslogikalgorithmen und Feldbus-Kommunikationsstacks. Firmwareaktualisierungen und die Übertragung von Anwendungsprogrammen erfolgen direkt über die integrierte USB-Host-Schnittstelle, den externen SD-Kartensteckplatz oder entfernte Ethernet-Zugriffspunkte. Die Flash-Verwaltung des Systems bewahrt Hardwarekonfigurationsdateien und Protokolldefinitionen über Aus- und Einschaltzyklen hinweg und gewährleistet so eine deterministische Kommunikationsgeschwindigkeit auf der Rückwandplatine sowie unterbrechungsfreie E/A-Abtastzyklen nach der Wiederherstellung der Feldversorgung.

Häufig gestellte Fragen

F: Wie hält die integrierte RTC während eines Ausfalls der Hilfsversorgung die Zeitsynchronisierung aufrecht?

A: Die integrierte Echtzeituhr nutzt eine interne kapazitive Pufferung, um den Uhrenbetrieb ohne Primärversorgung ungefähr 3 Tage lang aufrechtzuerhalten. Der Einbau einer standardmäßigen Backup-Batterie verlängert die Aufrechterhaltung der Echtzeit bis auf etwa 4 Jahre.

F: Welche physikalischen Einschränkungen gelten bei der Verdrahtung universeller E/A-Kanäle (UIO) für analoge Rückmeldungen?

A: Für Messungen mit aktiven Sensoren konfigurierte universelle E/A-Kanäle benötigen dedizierte Signalbezugs- und Masse-Rückleitungen. Leitungen für analoge Eingänge mit 0-10 VDC oder 4-20 mA müssen als geschirmte verdrillte Adernpaare ausgeführt werden, um elektromagnetische Störungen durch benachbarte 24-VAC-Relaisleitungen zu verhindern.

F: Wie lassen sich Konfigurationssicherungen und Trendprotokolle ohne Netzwerkverbindung aus dem Controller auslesen?

A: Servicetechniker können eine SD-Karte in den dafür vorgesehenen SD-Steckplatz einsetzen oder ein USB-Flash-Laufwerk anschließen, um Systemparameter, Firmware-Binärdateien und historische Trenddateien hochzuladen, die in der internen Speicherpartition abgelegt sind.

Richtlinien für die Installation vor Ort

Montieren Sie den Controller in einem Gehäuse mit Schutzart IP20 auf einer standardmäßigen 35-mm-DIN-Schiene und sorgen Sie für ausreichenden Abstand zur Wärmeableitung und Kabelführung. Schließen Sie die 24-VAC/DC-Versorgungsleiter an die dafür vorgesehenen Versorgungsklemmen an, nachdem Sie die korrekte Polarität und die galvanische Trennung des Transformators überprüft haben. Führen Sie analoge Niederspannungs-Signalleitungen (UI, UIO) getrennt von AC-Netzsteuerleitungen und Relaisausgangskontakten, um die Einkopplung elektrischer Störungen zu unterdrücken. Stellen Sie vor der Inbetriebnahme sicher, dass die Kabelschirme über kurze Erdungsbänder mit großem Querschnitt an der Haupterdungsschiene des Schaltschranks angeschlossen sind.

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