Messgeräte für Netzqualität | GE Multilin PQMII-T20
Manufacturer: GE Fanuc
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Part Number: PQMII-T20
Condition:New with Original Package
Product Type: Netzqualitätsmessgeräte
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Country of Origin: USA
Payment:T/T, Western Union
Shipping port: Xiamen
Warranty: 12 months
GE Multilin PQMII-T20 Netzqualitätsmessgerät
Das GE Multilin PQMII-T20, auch als Netzqualitätsmessgerät PQMII-T20-C-A katalogisiert, dient als dedizierte Hardwarekomponente zur Überwachung der Netzqualität und zum Abzweigschutz in elektrischen Verteilungsnetzen. Dieses digitale Gerät zur Schalttafelmontage erfasst dreiphasige Spannungsleitungen (100–480 VAC) sowie Stromwandlereingänge (CT) mit 1 A / 5 A und berechnet Gesamtoberschwingungsverzerrung (THD), Leistungsfaktor, Frequenz und Wirkenergieparameter in Echtzeit. Das Gerät koordiniert die Wellenformerfassung, die Ereignisprotokollierung, vier programmierbare Ausgangsrelais, vier galvanisch getrennte Analogausgänge und digitale Schaltereingänge, um automatisierte Lastabwurf- und Alarmfunktionen in SCADA- und Automatisierungsplattformen auszuführen.
Aufschlüsselung der Suffixe und Modellmatrix
Die Bestellmatrix der PQMII-Baureihe bestimmt die Hardwarearchitektur, die Parameter der Hilfsstromversorgung, die Messumformerausgänge und die Umgebungsoptionen:
- PQMII: Bezeichnung der Basisbaureihe des GE Multilin Netzqualitätsmessgeräts.
- T20: Optionscode für Messumformerausgänge, der vier galvanisch getrennte 4–20-mA-Analogausgänge und vier programmierbare Steuerrelais bezeichnet.
- C: Optionale Bezeichnung für eine interne Schutzbeschichtung zum Schutz vor Korrosion und Staub.
- A: Nenncode der Steuerspannungsversorgung (Hilfsstromeingang mit 20–60 VDC oder 20–48 VAC).
Hardwarespezifikationen
| Parameter | Spezifikation |
|---|---|
| Modell | PQMII-T20-C-A |
| Marke | GE Multilin / GE Vernova Grid Solutions |
| Herkunft | Kanada / Vereinigte Staaten |
| Gewicht | 2,27 kg (5,0 lbs) |
| Abmessungen | Standard-Einbautiefe für einen 1/8-DIN-Ausschnitt (Schalttafelmontage) |
| Betriebstemperatur | −20 bis +60 °C (Standard-Schutzart für Industriegehäuse) |
| Leistungsaufnahme | Maximal 20 VA (20–60-VDC- oder 20–48-VAC-Versorgung) |
| Spannungseingänge | 100–480 VAC, dreiphasig (direkt oder über VT gekoppelt) |
| Stromeingänge | CT-Sekundäreingänge mit 1 A / 5 A |
| Systemfrequenz | Nominal 50/60 Hz |
| E/A-Kapazität | 1 Analogeingang (4–20 mA), 4 galvanisch getrennte Analogausgänge (4–20 mA), 4 Ausgangsrelais, 4 Schaltereingänge |
| Serielle Schnittstellen | 2 rückseitige RS-485-Schnittstellen, 1 frontseitige RS-232-Schnittstelle |
| Ethernet / Netzwerk | Ethernet-Konnektivität mit den Protokollen Modbus TCP/IP, Modbus RTU und DNP 3.0 |
Kommunikationsgeschwindigkeit des Backplane-Busses und Kompatibilität des Firmware-Flash-Speichers
Das PQMII-T20 verfügt über zwei serielle RS-485-Schnittstellen und ein optionales Ethernet-Modul, um eine deterministische Datenübertragung über SCADA- und Netzwerk-Backbones aufrechtzuerhalten, ohne die Kommunikationsgeschwindigkeit des Backplane-Busses zu begrenzen. Interne digitale Signalprozessoren trennen analoge 4–20-mA-Stromschleifen und digitale Feldeingänge voneinander, aktualisieren die Systemregister kontinuierlich und unterdrücken dabei hochfrequentes Rauschen. Das Gerät verfügt über einen integrierten Flash-Speicher, der die Firmware-Kompatibilität mit älteren Modbus-RTU-Schleifen und modernen DNP-3.0-Masterplattformen sicherstellt. Dadurch sind eine Fernkonfiguration und synchronisierte Ereignisprotokolle möglich, ohne aktive Messfunktionen zu unterbrechen.
Häufig gestellte Fragen
F: Wie führen Techniker Firmware-Updates durch oder greifen auf Diagnoseprotokolle des PQMII-T20 zu?
A: Schließen Sie ein PC-Kabel direkt an die frontseitige RS-232-Schnittstelle an oder kommunizieren Sie per Ethernet über Modbus TCP/IP. Das Gerät ermöglicht das Abrufen von Protokollen ohne Betriebsunterbrechung sowie die Wartung der Flash-Firmware, während die primären Überwachungsschleifen weiterhin unter Spannung stehen.
F: Können die 4–20-mA-Analogausgänge direkt externen analogen SPS-Eingangsmodulen zugeordnet werden?
A: Ja, alle vier integrierten Analogausgänge sind galvanisch getrennt und frei zuweisbar. Ingenieure ordnen gemessene Parameter wie Strom, Spannung, Wirkleistung oder THD direkt standardmäßigen 4–20-mA-Kanälen für die Automatisierungssteuerung zu.
F: Welche Erdungsrichtlinien gelten bei der Verdrahtung der CT-Sekundärkreise mit 1 A / 5 A?
A: Schließen Sie alle CT-Sekundärleitungen sicher an den rückseitigen Schraubklemmen an und stellen Sie am Rückleiter des Sekundärkreises eine solide Erdverbindung an einem einzigen Punkt her, um Hochspannungsinduktion oder Erdschleifenversatz zu verhindern.
Richtlinien für die Installation vor Ort
Schalttafelausschnitt und mechanische Montage: Setzen Sie das PQMII-T20 in den Standard-Schalttafelausschnitt ein und befestigen Sie die seitlichen Montagehalterungen fest, um eine niederimpedante Verbindung zwischen dem Metallgehäuse und dem Chassis des Schaltanlagenschranks sicherzustellen.
Integrität der CT- und VT-Verdrahtung: Verdrahten Sie die dreiphasigen 100–480-VAC-Spannungswandlereingänge (VT) und die 1-A- / 5-A-Stromwandlersekundärkreise (CT) unter Verwendung der empfohlenen Leiterquerschnitte. Beachten Sie die eindeutigen Polaritätsmarkierungen, um eine korrekte Berechnung von Leistungsfaktor und Leistungsrichtung sicherzustellen.
Schirmung und Kommunikationsleitungen: Verlegen Sie verdrillte RS-485-Kommunikationskabel entfernt von Hochspannungs-Sammelschienen und Motorsteuerleitungen. Erden Sie den Schirm des RS-485-Kabels nur an einem Ende, um zu verhindern, dass Erdschleifenrauschen die serielle Modbus- oder DNP-3.0-Kommunikation beeinträchtigt.