Pressductor Lastzellen-Sensor ABB PFTL101A-1,0KN
Manufacturer: ABB
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Part Number: PFTL101A-1.0KN 3BSE004166R1
Condition:New with Original Package
Product Type: Spannungsmesssensoren
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Country of Origin: Sweden
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Warranty: 12 months
ABB PFTL101A-1.0KN Pressductor-Wägezelle
Konfiguriert für hochpräzise mechanische Zugmessungen in industriellen Bahnverarbeitungssystemen, bietet die ABB PFTL101A-1.0KN (Pressductor-Wägezelle PFTL101A) eine direkte physikalisch-elektrische Umsetzung. Sie arbeitet nach dem magnetoelastischen Spannungsmessprinzip anstelle herkömmlicher Dehnungsmessstreifen. Der primäre physikalische Sensor erkennt strukturelle Veränderungen im inneren Stahlkörper bei mechanischer Belastung. Diese Hardwarekonfiguration liefert ein rohes Millivolt-Ausgangssignal proportional zur aufgebrachten mechanischen Last an die Steuerungseinheit.
Technische Daten
| Parameter | Spezifikation |
|---|---|
| Modell | PFTL101A-1.0KN (Produkt-ID: 3BSE004166R1) |
| Marke | ABB |
| Herkunft | Schweden |
| Gewicht | 2 kg |
| Abmessungen | Kompaktes Industriedesign |
| Betriebstemperatur | -40 bis +85 °C |
| Stromverbrauch | Passives Sensorelement (Stromverbrauch abhängig vom Erregungskreis der Steuerung) |
| Nennlastkapazität | 1,0 kN |
| Messprinzip | Magnetoelastisch (Spannungsmessung im Stahlkörper) |
| Genauigkeitsklasse | +/-0,25 % der Nennlast |
| Überlastfähigkeit | Bis zu 10-fache Nennlast |
| Ausgangssignal | mV/V proportional zur aufgebrachten Last |
| Schutzart | IP67 |
| Gehäusematerial | Edelstahl |
Industrielle Steuerung und Signalübertragung
Das Modul lässt sich in Systeme integrieren, die eine präzise geschlossene Zugregelung erfordern. Für Feldkonfigurationen mit vorgelagerter Verarbeitung erfolgt die Kommunikation über den Backplane-Bus des zugehörigen Controllers. Das zugrundeliegende System unterstützt eine dynamische Skalierung der I/O-Dichte und nutzt strenge Firmware-Kompatibilitätsprüfungen auf den Empfangskarten. Dies gewährleistet, dass die hochfrequenten physikalischen Spannungssignale genau digitalisiert werden, ohne Latenz in das deterministische Netzwerk einzuführen.
Häufig gestellte Fragen
F: Wie behält die Wägezelle ihre physikalische Kalibrierung bei hohen kurzzeitigen Überlasten bei?
A: Der magnetoelastische Messkörper verwendet keine empfindlichen, klebegebundenen Dehnungsmessstreifen, wodurch er mechanische Kräfte bis zum 10-fachen der Nennlast von 1,0 kN ohne mechanische Schäden oder Kalibrierdrift aushält.
F: Was sind die wichtigsten Anforderungen an die Kabelabschirmung, um Signalverzerrungen zu vermeiden?
A: Um elektromagnetische Störungen am niederpegeligen mV/V-Ausgangssignal zu verhindern, muss die Feldverkabelung verdrillte Adern mit einer durchgehenden geflochtenen Abschirmung verwenden, die nur an der Empfangsseite des Instruments geerdet ist.
F: Ist das Sensorgehäuse für Umgebungen mit hoher Luftfeuchtigkeit und Reinigungsprozesse geeignet?
A: Ja, die Wägezelle verfügt über ein robustes Edelstahlgehäuse mit Schutzart IP67, das das Eindringen von Staub verhindert und gegen Niederdruck-Wasserstrahlen bei Wartungsarbeiten beständig ist.
Feldinstallationsrichtlinien
- Ausrichtung der Montageflächen: Stellen Sie sicher, dass die Montageflächen vollkommen parallel und frei von Schmutz sind, um parasitäre mechanische Spannungen oder Torsionskräfte im Wägezellkörper zu vermeiden.
- Abschirmungs-Erdungsprotokoll: Erden Sie die Kabelabschirmung nur an der Empfangsseite des Instruments, um Schleifen zu vermeiden, die die Signalqualität beeinträchtigen könnten.
- Physikalischer Schutz: Installieren Sie Schutzplatten oder mechanische Anschläge, falls die Betriebsspannung die 10-fache mechanische Überlastgrenze des Sensors überschreiten könnte.
- Kabelverlegung: Verlegen Sie das Niederspannungssignal-Kabel nicht parallel zu Hochspannungs-Wechselstrommotorantrieben oder Erregungskabeln; halten Sie in offenen Kabelpritschen einen Mindestabstand von 300 mm ein.