HIMA 32100 Sicherheitsautomatisierung, zweikanaliges Relaisverstärkermodul
HIMA 32100 Sicherheitsautomatisierung, zweikanaliges Relaisverstärkermodul
HIMA 32100 Sicherheitsautomatisierung, zweikanaliges Relaisverstärkermodul
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HIMA 32100 Sicherheitsautomatisierung, zweikanaliges Relaisverstärkermodul

  • Manufacturer: HIMA

  • Part Number: 32100

  • Condition:New with Original Package

  • Product Type: Relais-Ausgangsmodule

  • Country of Origin: Germany

  • Payment:T/T, Western Union

  • Shipping port: Xiamen

  • Warranty: 12 months

HIMA 32100 Sicherheitsrelais-Verstärkermodul

Das HIMA 32100, auch als zweikanaliges Relais-Verstärkermodul 32100 katalogisiert, dient als dedizierte Hardwarekomponente zur Schaltung von Lasten mit hoher Stromstärke und zur Verstärkung logischer Signale innerhalb von HIMA-Sicherheitsautomatisierungsarchitekturen. Das Gerät verarbeitet Niederspannungs-Steuerlogiksignale und steuert 2 unabhängige Ausgangsrelais-Kanäle bei einer nominalen Versorgungsspannung von 24 VDC. Die Hardware kann Schaltlasten von bis zu 10 A pro Kanal ansteuern und ermöglicht die direkte physikalische bzw. elektrische Ausführung bei gleichzeitiger Einhaltung der funktionalen Sicherheit gemäß SIL 3 in kritischen Verriegelungsschleifen.

Hardwarespezifikationen

Parameter Spezifikation
Modell 32100
Marke HIMA
Herkunft Deutschland
Gewicht 0,2 kg
Abmessungen 100 mm x 60 mm x 30 mm
Betriebstemperatur -40 °C bis +75 °C
Leistungsaufnahme 24 VDC nominal
Modultyp Zweikanaliges Relais-Verstärkermodul
Ausgangskanäle 2 unabhängige Relais-Kanäle
Schaltleistung Bis zu 10 A pro Kanal bei 24 VDC
Elektrische Lebensdauer >100.000 Schaltvorgänge
Sicherheitsnormen IEC 61508, EN 62061, CE

Galvanische Trennung und Ausführung des sicheren Zustands

Das HIMA 32100 arbeitet innerhalb sicherheitsgerichteter Messkreise gemäß IEC 61508 und verfügt über eine vollständige galvanische Trennung zwischen der Niederspannungs-Eingangssteuerlogik und den Schaltkontakten für hohe Ströme. Diese elektrische Trennung verhindert, dass Gegen-EMK, Erdschleifen und von induktiven Feldaktoren erzeugte Hochspannungstransienten die zentralen Prozessor-Schaltungen der Rückwandplatine erreichen. Bei erkannten Stromunterbrechungen, einem Verlust des Steuersignals oder Systemfehlerbefehlen fallen die internen Relaisspulen sofort ab. Dadurch wird der sichere Zustand ausgelöst: Die Ausgangskontakte öffnen, und die Feldgeräte kehren in einen spannungsfreien, sicheren Zustand zurück.

Häufig gestellte Fragen

F: Wie verhindert das Modul, dass Gegen-EMK beim Schalten induktiver Lasten die Rückwandplatinen der zentralen Sicherheitsprozessoren beeinträchtigt?

A: Die galvanische Trennung zwischen den Stufen entkoppelt die Eingangslogik physisch von den Ausgangsschaltkontakten und unterdrückt die von induktiven Aktoren erzeugten Hochspannungsschalttransienten.

F: Welche Maßnahme ist zu ergreifen, wenn während des Feldeinsatzes ein verschweißter Relaiskontakt auftritt?

A: Die Modularchitektur schaltet den Ausgangsansteuerstrom ab, um einen sicheren offenen Stromkreis herzustellen, während die Diagnosekreise des Systems Kontaktabweichungsfehler an die übergeordnete Steuerung melden.

Richtlinien für die Installation im Feld

Montieren Sie das Gerät vertikal auf einer DIN-Schiene oder in einer Rack-Baugruppe innerhalb eines Gehäuses, das einen für die Betriebsumgebung geeigneten Schutz gegen das Eindringen von Fremdkörpern und Wasser bietet. Verdrahten Sie die 24-VDC-Steuersignale und die Feldlastleitungen mit den Klemmenblöcken und stellen Sie sicher, dass die Leiterquerschnitte für die maximale Strombelastbarkeit von 10 A pro Kanal ausgelegt sind. Erden Sie das Rack-Chassis, indem Sie eine separate Potenzialausgleichsleitung mit der Schutzerdungsschiene (PE) des Gehäuses verbinden. Halten Sie zwischen der Verdrahtung der Niederspannungs-Logiksignale und der Verdrahtung der Relaiskontakte für hohe Ströme einen physischen Abstand von mindestens 150 mm ein, um induktive Kopplung zu vermeiden.

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