Siemens 6GK1161-3AA00 CP 1613 SIMATIC NET PCI-Kommunikationsprozessor
Siemens 6GK1161-3AA00 CP 1613 SIMATIC NET PCI-Kommunikationsprozessor
Siemens 6GK1161-3AA00 CP 1613 SIMATIC NET PCI-Kommunikationsprozessor
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Siemens 6GK1161-3AA00 CP 1613 SIMATIC NET PCI-Kommunikationsprozessor

  • Manufacturer: Siemens

  • Part Number: 6GK1161-3AA00

  • Condition:New with Original Package

  • Product Type: PCI-Kommunikationsprozessoren

  • Country of Origin: USA

  • Payment:T/T, Western Union

  • Shipping port: Xiamen

  • Warranty: 12 months

Siemens CP 1613 6GK1161-3AA00 SIMATIC NET PCI-Kommunikationsprozessor

Der Siemens 6GK1161-3AA00, auch als CP 1613 PCI-Kommunikationsprozessor katalogisiert, dient als dedizierte Hardwarekomponente zur Protokollauslagerung und zum Datenaustausch über Industrial Ethernet innerhalb von SIMATIC NET-Steuerungsarchitekturen. Das Modul arbeitet über eine 32-Bit-PCI-Backplane-Schnittstelle mit 33 MHz und verarbeitet S7-, PG/OP- und ISO-Protokolle onboard, um Verzögerungen bei der Ausführung durch die Host-CPU zu vermeiden. Es verfügt über zwei physische Netzwerkschnittstellen, darunter einen RJ45-Port und einen 15-poligen ITP-Anschluss, um zyklische Industriedaten mit bis zu 100 Mbit/s über ältere PC-Steuerungsstationen zu übertragen.

Hardwarespezifikationen

Parameter Spezifikation
Modell CP 1613 (6GK1161-3AA00)
Marke Siemens
Herkunft Deutschland
Gewicht 0,25 kg
Abmessungen 18 mm Breite (PCI-Einzelsteckplatz)
Betriebstemperatur 0 °C bis +60 °C
Leistungsaufnahme 4,0 W (5 VDC / 12 VDC über den PCI-Bus)
Produkttyp PCI-Kommunikationsprozessoren
Bus-Schnittstelle 32-Bit, 33 MHz, 5-V-PCI-Steckplatz
Netzwerkschnittstellen 1 x RJ45-Ethernet, 1 x 15-poliger ITP-Anschluss
Datenübertragungsrate 10 / 100 Mbit/s
Protokollunterstützung S7, PG/OP, TCP/IP, ISO, SNMP
Lebenszyklusstatus Abgekündigt (nur Legacy-Support)

Deterministische Verarbeitung über Industrial Ethernet und Kompatibilität mit Firmware-Flash

Das Siemens CP 1613-Modul lagert die Protokollverarbeitung direkt auf interne Kommunikationsprozessoren aus und verhindert so, dass Engpässe des Host-Betriebssystems die Echtzeit-Netzwerkzyklen beeinträchtigen. Durch die Ausführung des Mikrocodes onboard gewährleistet das Modul die Kompatibilität von Firmware-Flash-Vorgängen über ältere Engineering-Plattformen hinweg, auf denen die S7-REDCONNECT-Software ausgeführt wird. Der Onboard-Flash-Speicher enthält den Protokoll-Stack und gewährleistet eine nahtlose Synchronisierung mit S7-300- und S7-400-SPS, ohne dass bei der Übertragung von Datenpaketen mit hohem Durchsatz ein Eingreifen der Host-CPU erforderlich ist.

Häufig gestellte Fragen

F: Unterstützt das CP 1613-Modul den Hot-Swap-Betrieb in einem unter Spannung stehenden PCI-Steckplatz?

A: Nein, das Einsetzen oder Entfernen des CP 1613-Moduls bei aktiver Versorgung der IPC-Backplane verursacht dauerhafte elektrische Schäden an den Leiterbahnen des PCI-Busses und den integrierten ASICs.

F: Wie handhabt S7-REDCONNECT die Umschaltung der Kommunikationspfade beim CP 1613?

A: Das Modul arbeitet mit der S7-REDCONNECT-Software zusammen, um redundante Industrial-Ethernet-Kabelpfade zu überwachen und das Paket-Routing bei Erkennung eines Verbindungsverlusts innerhalb von Millisekunden automatisch auf die sekundäre Schnittstelle umzuschalten.

F: Wie hoch ist die maximale Leistungsaufnahme auf der 5-VDC-Schiene der PCI-Backplane?

A: Das Modul nimmt während des vollständigen Sendebetriebs insgesamt bis zu 4,0 W direkt über die 5-VDC- und 12-VDC-Versorgungsanschlüsse des PCI-Busses auf.

Richtlinien für die Installation vor Ort

Schalten Sie den Host-PC aus und trennen Sie ihn vor dem Einsetzen des Moduls von der Netzversorgung. Setzen Sie die Karte sicher in einen verfügbaren 32-Bit-, 33-MHz-5-V-PCI-Erweiterungssteckplatz ein und prüfen Sie, ob der Backplane-Stecker gleichmäßig über alle Pins hinweg sitzt. Befestigen Sie den Metall-Haltebügel mit einer geeigneten Befestigungsschraube am IPC-Gehäuse, um eine solide Masseverbindung herzustellen.

Schließen Sie die Netzwerkkabel entweder mit standardmäßigen geschirmten Cat5e-RJ45-Patchkabeln oder industriellen 15-poligen ITP-Kabeln an. Verlegen Sie alle Kommunikationskabel in separaten Kabeltrassen mit einem Abstand von mindestens 200 mm zu Hochspannungs-AC-Motorantrieben und Schaltleitungen. Stellen Sie sicher, dass die Kabelschirmung direkt mit der Erdungsschiene des Schranks verbunden ist, um eine Beeinträchtigung der Signalintegrität durch elektromagnetische Störungen zu verhindern.

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