Siemens 6GK1502-3CB10 PROFIBUS-Lichtwellenleiter-Module
Siemens 6GK1502-3CB10 PROFIBUS-Lichtwellenleiter-Module
Siemens 6GK1502-3CB10 PROFIBUS-Lichtwellenleiter-Module
/ 3

Siemens 6GK1502-3CB10 PROFIBUS-Lichtwellenleiter-Module

  • Manufacturer: Siemens

  • Part Number: 6GK1502-3CB10

  • Condition:New with Original Package

  • Product Type: Optische Link-Module

  • Country of Origin: USA

  • Payment:T/T, Western Union

  • Shipping port: Xiamen

  • Warranty: 12 months

Siemens 6GK1502-3CB10 PROFIBUS-Lichtwellenleiter-Modul

Das Siemens 6GK1502-3CB10, auch als optisches Verbindungsmodul 6GK1502-3CB10 katalogisiert, dient als dedizierte Hardwarekomponente zur Umwandlung elektrischer RS-485-Signale in optische 1300-nm-Signale innerhalb von SIMATIC NET PROFIBUS-DP- und PA-Netzwerken. Darüber hinaus verwaltet das Gerät die Verteilung optischer Signale in Linien-, Stern- und redundanten Ringnetzwerktopologien und bietet eine vollständige galvanische Trennung. Dadurch beseitigt diese Hardwarekomponente Erdschleifenströme und schützt Kommunikationsleitungen bei langen Übertragungsstrecken vor elektromagnetischen Störungen.

Hardwarespezifikationen

Parameter Spezifikation
Modell 6GK1502-3CB10
Marke Siemens
Herkunft Deutschland
Gewicht 0,40 kg
Abmessungen 39 x 147 x 114 mm
Betriebstemperatur -40 °C bis +70 °C
Leistungsaufnahme 4,5 W bei 24 VDC
Produkttyp Optische Verbindungsmodule
Serie SIMATIC NET OLM/G12-1300
Elektrische Schnittstelle 1 x RS-485 PROFIBUS (9-polige Sub-D-Buchse)
Optische Schnittstelle 2 x Glasfaseranschlüsse (4 x BFOC-Buchsen)
Optische Wellenlänge 1300 nm
Datenrate (PROFIBUS DP) 9,6 kbit/s bis 12 Mbit/s
Datenrate (PROFIBUS PA) 45,45 kbit/s
Netzwerktopologien Linie, Stern, redundanter Ring
Diagnosefunktionen Meldekontakt, integrierte Testschnittstelle
Versorgungsspannungseingang Redundante 24 VDC (18 VDC bis 32 VDC)

Deterministische PROFIBUS-Übertragung und Firmware-Kompatibilität

Siemens OLM/G12-1300-Module gewährleisten eine deterministische Nachrichtenweiterleitung, ohne Bit-Jitter oder variable Latenzen in komplexen Feldbussegmenten einzuführen. Die interne optische Transceiver-Logik verarbeitet RS-485-Datenströme auf der physikalischen Schicht und gewährleistet dadurch eine präzise Taktsynchronisation zwischen Master-Knoten und dezentralen I/O-Stationen. Darüber hinaus ermöglicht die Flash-Kompatibilität der Firmware eine transparente Protokollweiterleitung für PROFIBUS-DP- und PA-Geräte. Dadurch bleibt die Integrität der Echtzeitzyklen gewahrt, wenn die Ringredundanzlogik bei einem Ausfall des physischen Pfads auf einen anderen Übertragungsweg umschaltet.

Häufig gestellte Fragen

F: Wie funktioniert die integrierte analoge Testschnittstelle während der routinemäßigen Wartung?

A: Die Testschnittstelle stellt eine messbare Gleichspannung bereit, die proportional zur eingehenden optischen Leistung ist. Dadurch können Techniker die optische Dämpfung mit einem Standardmultimeter überprüfen, ohne aktive Lichtwellenleiterkanäle zu trennen.

F: Wie reagiert das Modul auf eine Verschlechterung der Versorgungsspannung?

A: Die integrierte Spannungsüberwachung überwacht beide redundanten 24-VDC-Eingangsschienen. Fällt eine Leitung unter den Betriebsschwellenwert, schaltet das Modul automatisch auf die sekundäre Schiene um und aktiviert den internen Meldekontakt, um das übergeordnete System zu benachrichtigen.

F: Ist beim Einsatz des Moduls an einem 12-Mbit/s-Bussegment eine manuelle Anpassung der Baudrate erforderlich?

A: Nein, der integrierte Controller erkennt die Baudrate automatisch über alle standardmäßigen PROFIBUS-Übertragungsgeschwindigkeiten von 9,6 kbit/s bis 12 Mbit/s, ohne dass eine Auswahl über Hardware-DIP-Schalter erforderlich ist.

Richtlinien für die Installation vor Ort

Rasten Sie das Modul vertikal auf einer standardmäßigen 35-mm-DIN-Schiene ein. Stellen Sie sicher, dass der Schaltschrank oberhalb und unterhalb der Lüftungsöffnungen des Gehäuses jeweils mindestens 50 mm freien vertikalen Abstand bietet, damit innerhalb des Betriebstemperaturbereichs von -40 °C bis +70 °C eine ausreichende natürliche Wärmekonvektion gewährleistet ist.

Überprüfen Sie alle optischen BFOC-Steckverbinder und reinigen Sie sie vor dem Einsetzen in die beiden optischen Anschlüsse mit fusselfreien Reinigungswerkzeugen für Lichtwellenleiter. Verbinden Sie den Schirm des RS-485-Kupferkabels über eine niederimpedante Verbindung mit der Klemme für Funktionserde und verlegen Sie alle Kommunikationsleitungen in separaten Kabelkanälen, getrennt von Hochspannungs-Wechselstromkreisen für Motoren.

Sie können auch mögen