Siemens 6GK1503-3CC00 OLM/G12-1300 PROFIBUS-Lichtwellenleiter-Modul
Manufacturer: Siemens
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Part Number: 6GK1503-3CC00
Condition:New with Original Package
Product Type: Optische Link-Module
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Country of Origin: USA
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Warranty: 12 months
Siemens 6GK1503-3CC00 PROFIBUS OLM/G12-1300 Optisches Modul
Das Siemens 6GK1503-3CC00, auch als 6GK1503-3CC00 PROFIBUS Optical Link Module katalogisiert, dient als dedizierte Hardwarekomponente zur bidirektionalen Umwandlung elektrischer RS-485-Signale in optische Signale mit 1300 nm innerhalb von PROFIBUS-DP- und PA-Netzwerken. Darüber hinaus ermöglicht das Gerät die Übertragung optischer Signale über Linien-, Stern- und redundante Ringtopologien und gewährleistet dabei eine vollständige galvanische Trennung. Dadurch verhindert dieses Modul Erdpotenzialschleifen und unterdrückt elektromagnetische Störungen über große Kommunikationsentfernungen.
Hardwarespezifikationen
| Parameter | Spezifikation |
|---|---|
| Modell | 6GK1503-3CC00 |
| Marke | Siemens |
| Herkunft | Deutschland |
| Gewicht | 0.43 kg |
| Abmessungen | 39 x 147 x 114 mm |
| Betriebstemperatur | -40 deg C bis +70 deg C |
| Leistungsaufnahme | 4.8 W bei 24 VDC |
| Produkttyp | Optisches Link-Modul |
| Serie | OLM/G12-1300 V4.0 |
| Elektrische Schnittstelle | 1 x RS-485 PROFIBUS (Sub-D, 9-polig) |
| Optische Schnittstelle | 2 x Glasfaseranschlüsse (4 x BFOC-Buchsen) |
| Optische Wellenlänge | 1300 nm |
| Datenrate (PROFIBUS DP) | 9.6 kbit/s bis 12 Mbit/s |
| Datenrate (PROFIBUS PA) | 45.45 kbit/s |
| Unterstützte Topologien | Linie, Stern, redundanter Ring |
| Diagnoseschnittstelle | Integrierter Testanschluss, Meldekontakt |
| Versorgungsspannungseingang | Redundante 24 VDC (18 VDC bis 32 VDC) |
Deterministische PROFIBUS-Übertragung und Bussynchronisierung
Siemens OLM/G12-1300-Module gewährleisten eine deterministische Kommunikationszeitsteuerung über PROFIBUS-DP- und PA-Netzwerksegmente hinweg. Durch die Protokollumwandlung auf der physikalischen Schicht, ohne variable Frame-Latenzen einzuführen, bewahrt die Hardware strikt eingehaltene Master-Slave-Zykluszeiten. Darüber hinaus sorgt die integrierte Firmware-Kompatibilität für eine nahtlose Interaktion mit PROFIBUS-Busmastern und ermöglicht einen vorhersehbaren Echtzeitdatenaustausch über optische Ringstrukturen. Wenn in einer redundanten optischen Ringtopologie ein Kabelfehler auftritt, leitet die interne Umschaltlogik den Signalverkehr innerhalb eines deterministischen Zeitrahmens um, um die kontinuierliche Buskommunikation aufrechtzuerhalten.
Häufig gestellte Fragen
F: Wie unterstützt der integrierte analoge Testanschluss die Messung der optischen Verbindung?
A: Der Testanschluss stellt eine direkte Gleichspannung bereit, die proportional zum empfangenen optischen Leistungspegel ist. Dadurch können Ingenieure die Faserdämpfung mit einem Standard-Voltmeter bewerten, ohne den aktiven Busverkehr zu unterbrechen.
F: Was geschieht bei einer Unterbrechung der primären Stromversorgung, wenn redundante Versorgungsklemmen verwendet werden?
A: Das Modul verlagert die Lastausführung nahtlos auf die sekundäre 24-VDC-Versorgungsklemme, ohne Netzwerk-Frames zu verlieren oder Bus-Reset-Bedingungen auszulösen. Gleichzeitig schaltet der interne Meldekontakt um, um das Steuerungssystem über den Ausfall des Versorgungskanals zu informieren.
F: Erfordert eine Änderung der PROFIBUS-Übertragungsgeschwindigkeit eine manuelle Neukonfiguration der DIP-Schalter am Modul?
A: Nein, das Modul verfügt über eine automatische Baudratenerkennung über den gesamten Bereich von 9.6 kbit/s bis 12 Mbit/s. Dadurch ist bei einer Änderung der Netzwerkkommunikationsgeschwindigkeit keine manuelle Konfiguration erforderlich.
Richtlinien für die Installation vor Ort
Montieren Sie das Modul vertikal auf einer standardmäßigen 35-mm-DIN-Schiene, indem Sie die obere Federklinke an der Schiene einhaken und das untere Gehäuse fest andrücken, bis die Verriegelung einrastet. Stellen Sie sicher, dass die Schaltschrankanordnung oberhalb und unterhalb des Gehäuses einen Mindestabstand von 50 mm aufweist, damit die konvektive Luftkühlung durch die Lüftungsschlitze ungehindert erfolgen kann.
Beachten Sie beim Verlegen von Glasfaserkabeln die für Glasfasermedien angegebenen Mindestbiegeradien, um Signaldämpfung und physische Brüche des Faserkerns zu verhindern. Reinigen Sie alle optischen BFOC-Steckverbinder vor dem Anschließen an die optischen Anschlüsse mit fusselfreien Isopropylalkohol-Tüchern. Erden Sie außerdem den Schirm des RS-485-Kabels an der vorgesehenen Erdungsklemme über eine niederohmige Verbindung und verlegen Sie Signalkabel in separaten Kabeltrassen abseits von Hochspannungsleitungen für Wechselstrom, um eine Einkopplung von Störgeräuschen zu verhindern.